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Allegemeines
Jean Ayres
Ambulante Praxis

Was ist Ergotherapie?

Wie bekommt man Ergotherapie?

Die Beschäftigungs- und Arbeitstherapie ist eine vom Arzt verordnete Heilmaßnahme gemäß
§ 182 Abs. 1 Nr. 1 der Reichsversicherungsordnung. Der Begriff Beschäftigungs­und Arbeitstherapie wird heute in der Fachwelt und unter den Berufszugehöhrigen kaum noch benutzt, obgleich dies die offizielle gesetzliche Bezeichnung ist. Er wird ersetzt durch die Bezeichnung "Ergotherapie„, die jetzt ab dem 01.01. 2000 gesetzlich zur Bezeichnung Ergotherapie umgewandelt wurde.

Wozu zählen die Ergotherapeuten?

Ergotherapeuten gehören, ähnlich wie z.B. die Krankengymnasten und Logopäden (Sprachtherapeuten), der Gruppe „der nichtärztlichen Therapieberufen im Gesundheitswesen„ an.

Was hat Ergotherapie zum Ziel?

Die Ergotherapie hat zum Ziel, in Kooperation mit anderen Berufsgruppen, verlorengegangene bzw. noch nicht vorhandene Funktionen körperlicher, geistiger oder psychischer Art durch entsprechender Behandlungsmaßnahmen positiv zu verbessern, so daß die Betroffenen die größtmögliche Selbständigkeit und Unabhängigkeit in ihrem Alltags­ und / oder Berufsleben erreichen können.

Behandlungsformen der Ergotherapie

Die Behandlungsform Ergotherapie liegt die Vorstellung oder das Konzept zugrunde, daß Kranke und Behinderte über alltags- und handlungsorientierte Aktivitäten und Prozesse ihr Kompetenz wiedererlangen, mindestens jedoch erweitern können.

Behamdlungsverfahren der Ergotherapie

Bei den Behandlungsverfahren werden deshalb Medien und Mittel eingesetzt und mit Methoden gearbeitet, die praktische Aktivitäten erfordern. So werden lebenspraktische Handlungen, handwerkliche Aktivitäten und gestalterische Prozesse als gezielte therapeutische Maßnahmen wirksam.

Wen behandelt die Ergotherapie?

Ergotherapie wird bei Menschen verschiedener Altersgruppen und sehr verschiedener Erkrankungsformen eingesetzt. Die jeweiligen Aufgaben der Ergotherapeuten, die jeweilige Zielsetzung der Behandlung und die angewandte Methode können deshalb sehr unterschiedlich sein und unterschiedliche Schwerpunkte haben.

Welchen Behandlungsplan verfolgt die Ergotherapie?

Der Behandlungsplan, die spezielle Zielsetzung, die Auswahl der Behandlungsmethode und der Therapiemittel wird aufgrund der ärztlichen Verordnung, der Diagnose, der Anamnese (= Vorgeschichte einer Krankheit nach Angaben des Kranken) und des ergotherapeutischen Befundes vom Ergotherapeuten eigenverantwortlich erstellt und entschieden. Die Behandlungsschwerpunkte können je nach Ausfallen und Erkrankungsformen mehr auf motorischer, geistig- (kognitiver) der psychischer Ebene liegen. Der Ergotherapeut kann darüber hinaus durch verschiedene Maßnahmen dazu beitragen, den Weg einer beruflichen Eingliederung vorzubereiten. Seine Aufgabe ist es dann, die Belastbarkeit und Berufseignung festzustellen und durch geeignete Fördermaßnahmen, Grundarbeitsfahigkeit im instrumentalen (Handfertigkeit oder kognitive Leistungen) und sozioemotionalen Bereich zu erarbeiten.

Welchen grundlegenden Ansatz verfolgt die Ergotherapie?

Grundsätzlich versteht sich die Ergotherapie als eine ganzheitliche Therapieform, bei der der Patient oder Klient stets sowohl als Gesamtheit kognitiven, psychischen und körperlichen Seins gesehen wird als auch im Kontext sozialen Bedingung und Beziehungen.

Die egotherapeutische Befunderhebung

"Wenn ein Patient zur Behandlung kommt, ist häufig die Diagnostik noch nicht abgeschlossen. die spezifischen Krankheitssymptome kristallisieren sich oft erst im Verlauf der Entwicklung heraus und verändern sich fortlaufend. Dies erfordert eine ständige Neuorientierung mit einer wiederholten Befundaufnahme. Die speziellen Beobachtungen der Ergotherapie helfen wiederum dem Arzt/der Ärztin bei der Diagnosestellung.